Der Pilgerweg führt auf der 2000 Jahre alten,
ehemaligen Römerstrasse von Sevilla nach
Astorga. Nördlich von Zamora teilt sich der Weg.
Der eine führt nördlich nach Astorga zum Camino
Francese und der andere über Ourence nach
Santiago. Ich entschied mich für die nordwestliche
Route. Nach der Teilung wird dieser nordwestliche
Weg “Mozarbischer Jakobsweg” genannt.
Von Sevilla sind es 1000 km zum Grabmal von
Jakobus.
Das Frühjahr 2010 brachte in Spanien sehr viel
Regen wie schon seit 50 Jahren nicht mehr. Die
Speicherseen und Staustufen waren voll. Dieses
erlebte ich immer wieder bei Bachübergänge, die in
den vergangenen Jahren ausgetocknet waren,
aber heuer nicht. Für den ersten Teil hatte ich mir
vorgenommen “Strecke” zu machen, d.h. möglichst
weit am Tag zu Gehen. Hinterher stellte sich
heraus das ich für meine geplanten 30 Tage viel zu
schnell war. Ab der Hälfte, nach Salamaca nahm
ich das Tempo heraus.
Mein Wanderwagen hat sich bewährt (zwei mal
Schlauch flicken). An steilen Aufstiegen oder über
Bäche mußte ich öfters den Wagen tragen, dann
waren es 19kg.
Fällt der 25.Juli auf einen Sonntag, (Heiliges
Compostelanisches Jahr) wird die Ostpforte
(Puerta Santa) der Kathedrale geöffnet.
An Sonntagen standen lange Schlangen von Pilger
an der Ostpforte der Kathedrale an. Es sind vor
allem spanische Kurzpilger die nur am
Wochenende gehen.
Schon Ende April waren die die meisten
Unterkünfte für die Woche vor dem 25.Juli
ausgebucht.       
Pilgertreff an der Westseite
Italica
Sevilla Kathdrale
Castillio de las Torres
Zarfa
Römerbrücke Mérida
Mérida
Semana Santa Mérida
Semana Santa Cáceres
Aqueduct in Mérida
Extrematura
Bachübergang
Bachübergang
Arco de Cáparra
vor Salamanca
Salamanca
Universität Salamanca
Embalse de Ricobayo
Regen, Regen,
Regen
Pilgertreff auf der Plaza do Obradoiro
Ourense
Heilige Pforte
Pilgertreff, auf der
Plaza do Obradoiro
Kathedrale Santiago
Monasterio de Oseira